Mitte Juli empfing das CASIB eine Experten-Delegation des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), des Universitätsklinikums Freiburg und des Forschungszentrums Borstel – Leibniz-Lungenzentrum.

Im Mittelpunkt des Treffens standen aktuelle Entwicklungen in der Infektionskrankheitsforschung, der Epidemiologie und klinischen Studien sowie Möglichkeiten zur Stärkung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Zentralasien.

Im Rahmen des Besuchs stellte die Delegation zudem das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte Projekt DIGG-TB (2023–2026) vor. Das Projekt mit dem Titel „Erfolg und Nachhaltigkeit digitaler Instrumente bei der Tuberkulosebekämpfung im Südkaukasus und in Zentralasien“ zielt darauf ab, die Wirksamkeit und langfristige Nachhaltigkeit digitaler Instrumente bei der Tuberkulosebekämpfung zu bewerten. Im Mittelpunkt des Projekts steht der Einsatz digitaler Lösungen zur Unterstützung von Strategien zur Tuberkuloseprävention, -diagnose und -behandlung sowie von Strategien im Bereich der öffentlichen Gesundheit im Südkaukasus und in Zentralasien.

Der Austausch verdeutlichte die gemeinsamen Interessen im Bereich der globalen Gesundheit sowie die Bedeutung der internationalen Forschungszusammenarbeit bei der Bewältigung der Herausforderungen im Zusammenhang mit Infektionskrankheiten. CASIB freut sich darauf, die Zusammenarbeit zwischen deutschen und zentralasiatischen Forschergemeinschaften weiterhin zu unterstützen.