November 2019

MI-DAM: Multiparameter Beobachtung und Echtzeit Risikobewertung von Wasserkraftwerken in der Kirgisischen Republik

Die Infrastruktur von Wasserkraftwerken in der Kirgisischen Republik ist sehr anfällig für Ausfälle. Grund dafür ist die Tatsache, dass diese weitgehend auf veralteten Anlagen basiert. Insbesondere Naturgefahren wie Erdbeben und Erdrutsche stellen heute Risiken für die Anlagen dar. Neuartige Struktur- und Umgebungsüberwachungssysteme können dazu beitragen, strukturelle Änderungen an Staudämmen und ihrer Hangumgebung in Echtzeit zu entdecken und Entscheidungsträger im Notfall zu informieren.

TRANSPOND: Grenzüberschreitendes Monitoring- und Informationssystem für radioaktive Kontamination bei Naturrisiken

Rückstände der sowjetischen Uran- und Seltenerdproduktion stellen für den politischen Frieden in Zentralasien eine Belastung dar: So führt z.B. der erosive Austrag radioaktiver Bergbaurückstände in das grenzüberschreitende Gewässersystem des Syr Darja zu Stabilitätsrisiken zwischen Usbekistan und Kirgistan.

Teilnahme am CAWa Nutzerforum

Vom 7.-8.11. fand in der usbekischen Hauptstadt Taschkent das zweite WUEMoCA-Nutzerforum statt, an dem insgesamt 30 Teilnehmer mitwirkten, darunter Vertreter aus dem Bereich Bewässerungsmanagement aller fünf Länder Zentralasiens, Repräsentanten internationaler Organisationen sowie auch CASIB-Büroleiter Peter Liebelt.

Besuch der Kirgisisch-Türkischen Manas Universität (KTMU)

Im Rahmen einer Gutachtertätigkeit für den DAAD besuchte Büroleiter Peter Liebelt am 31.10. die Kirgisisch-Türkische Manas Universität (KTMU) in Bischkek, Kirgistan. Die KTMU zählt zu den führenden Hochschulen des Landes. Sie wurde 1995 auf der Grundlage einer Vereinbarung zwischen der Türkei und Kirgistan gegründet und nahm 1997 den Lehrbetrieb auf. Seitdem hat sich die KTMU zu einer angesehenen internationalen Volluniversität mit 9 Fakultäten und 46 Lehrstühlen entwickelt, deren Reichweite über die kirgisischen Landesgrenzen hinausgeht.

Feierliche Eröffnung des neuen bodenkundlichen Labors der KazATU

Am 25.10. wurde das neue bodenkundliche Labor der S. Seifullin Kazakh AgroTechnical University (KazATU) in Nur-Sultan feierlich eingeweiht. Die Einrichtung des gemäß internationalen Standards ausgestatteten Labors erfolgte auf Initiative des CLIENT II Verbundprojektes ReKKS mit finanzieller Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Teilnahme am Seminar "Nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft unter den Bedingungen des Klimawandels" des Deutsch-Kasachischen Agrarpolitischen Dialoges

Vom 23.-24.10. richtete der Deutsch-Kasachische Agrarpolitische Dialog (APD) in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan (ehemals Astana) das Seminar "Nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft unter den Bedingungen des Klimawandels" aus.

Teilnahme an der III. Konferenz der deutschen Wirtschaft: Eurasische Wirtschaftsunion - Bedeutung, Erfolge, Entwicklungschancen

Am 22.10.2019 fand in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan (ehemals Astana) im Vorfeld der internationalen Landwirtschaftsmesse "KazAgro" die III. Konferenz der deutschen Wirtschaft zu Bedeutung, Erfolgen und Entwicklungschancen der Eurasischen Wirtschaftsunion statt.

Teilnahme an Delegationsreise der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in die Mongolei

Büroleiter Peter Liebelt nahm vom 07.10.-14.10.2019 an der Mongoleireise einer Delegation der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg teil, die u. a. den Besuch verschiedener Hochschulen wie der National University of Mongolia (Partneruniversität der MLU) und der Mongolian University of Life Sciences beinhaltete. Beide Einrichtungen sind sehr an einer Zusammenarbeit mit der EU und insbesondere auch Deutschland im Rahmen internationaler Projekte interessiert.