Erstes Deutsches Hochschul- und Wissenschaftsforum Zentralasien

Vom 23. bis 25. Februar 2026 fand in Halle (Saale) das Erste Deutsche Hochschul- und Wissenschaftsforum Zentralasien statt – im Rahmen der strategischen regionalen Partnerschaft im C5+1-Format.
Plattform für wissenschaftlichen Austausch
Mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik und Forschungsförderung kamen zusammen, um über Perspektiven der deutsch-zentralasiatischen Zusammenarbeit zu diskutieren und neue Kooperationsmöglichkeiten zu entwickeln. Ziel des Forums war es, die Vernetzung zwischen deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Partnern in Zentralasien zu stärken.
Das Forum wurde eröffnet durch Prof. Dr. Claudia Becker, Rektorin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, sowie Prof. Dr. Georg Guggenberger, Senatsmitglied der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die Keynote hielt Dr. Manfred Nawroth, Vizepräsident des Deutschen Kulturrates.
Deutsch-zentralasiatische Forschungspolitische Kooperation
Vor der Veranstaltung fand im Präsidalzimmer der Leopoldina eine Gesprächsrunde zur forschungspolitischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Ländern Zentralasiens statt. An der Diskussion nahmen Dr. Marcus Pleyer, Staatssekretär im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, sowie die Botschafter von Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan teil.
Im Rahmen dieser Sitzung wurde ein Memorandum of Understanding (MoU) zur Zusammenarbeit im Bereich Wissenschaft und Forschung unterzeichnet.
Workshops und Erfahrungsberichte
Das Programm umfasste zahlreiche Vorträge, Paneldiskussionen und Workshops, in denen Erfahrungen aus bestehenden Forschungskooperationen vorgestellt wurden. Themen waren unter anderem:
- wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Zentralasien
- Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
- Wissenstransfer und Netzwerkbildung
- Perspektiven für neue Forschungskooperationen
Darüber hinaus wurde eine Informationsveranstaltung zur Forschungsförderung durchgeführt. Vertreter wichtiger Förderorganisationen – darunter das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, die DFG, der DAAD, die Hanns-Seidel-Stiftung – stellten aktuelle Förderprogramme für deutsch-zentralasiatische Kooperationen vor.
Ausblick
Die intensiven Gespräche und die positive Atmosphäre unter den Teilnehmenden zeigten deutlich das große Interesse an diesem Austauschformat. Das Forum bot eine wichtige Plattform für Dialog, Vernetzung und die Entwicklung neuer gemeinsamer Initiativen.
Die Ergebnisse der Diskussionen werden in einem Abschlussbericht des Forums zusammengefasst. Die Organisatoren planen zudem, den wissenschaftlichen Austausch künftig durch weitere Veranstaltungen und Kooperationsformate fortzuführen.



